Tom Benz Jahrgang 1972, lebt in Ravensburg am Bodensee. freier Designer und Fotograf. Schwerpunkte: Portrait, Theater und Künstlerfotografie, Webdesign und Print.
Die Journalistin Christina-Maria Sharif
Tom Benz beschäftigt sich bereits seit seiner Jugend mit Fotografie. Über lehrreiche Jahre hinweg entstand ein umfang- Der in Ravensburg wohnhafte Bildkünstler bevorzugt die digitale Fotografie, insbesondere die Portrait- und Dokumentationsfotografie im Kunst- und Kultursektor, für die er eine besondere Leidenschaft entwickelt und sie zu seinem Spezialgebiet gemacht hat. Seine jahrelange Arbeit im sozialen Bereich und seine eigene, persönliche innere Entwicklung, insbesondere die Verfeinerung seines besonderen Gespürs für Menschen, fließen in seine fotografische Tätigkeit ein. In seiner kreativen Arbeit gelingt es Tom Benz, die verschiedensten Facetten eines Menschen einzufangen.
„Die Faszination der Fotografie liegt für mich darin, Menschen so darzustellen wie sie sind,
Tom Benz ist ein Chronist von internen Abläufen. Er bemisst die Hintergründe des Motivs, holt das Bild aus dem Bild hervor. Aus Außenansichten wird eine Innenschau. Tom Benz fotografiert nur, was da ist, ohne Inszenierung in Dramaturgie, Idee und visueller Rezitation. Er wählt die Ausschnitte so, dass eine gewisse strukturelle Regelmäßigkeit entsteht, geometrische Muster subtil in den Fokus rücken. Man kann hier beinahe von grafischen Arbeiten mit der Kamera sprechen. Die Bilder wirken klar, der Blick liegt eindeutig auf ästhetischer Qualität, schnörkelloser Effizienz und zielorientierter Aussage. Er erfasst Situationen und setzt sie im geeigneten Moment mit dem Auslöser um. Tom Benz fotografiert in die Seele der Szenerie, des Menschen.
„Die Malerei erzeugt Fantasie und schöpft aus dem Geist.
So sind seine Werke im besten und komplexesten Sinne dialogisch verfasst, wirken metakognitiv: ein Raum im Raum, das Wissen über das Wissen, der Mensch im Mensch, die Situation hinter der Situation. Tom Benz ist sich bewusst: Indem er zusätzlich aus seinem Medium des visuellen Dokumentators und Kommentators heraustritt und die Fotografie zur Vermittlung von Ideen, Szenerien und Beobachtungen benutzt, erhält seine Arbeit absolut künstlerischen Wert.
© Christina-Maria Sharif
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